Darf Content noch etwas kosten?
Die Diskussionsrunde ist beim Thema Paid Content angelangt. Frage aus dem Publikum: “Wann setzt sich der US-Trend durch, dass nur das etwas taugt, was etwas kostet?” Dr. Stefan Volck von der Deutschen Telekom gibt das Mikrofon lachend demonstrativ weiter nach links an Dirk Martens. Martens: “Die Zeit des Paid Contents ist im Grunde vorbei. Die Leute wollen nicht zahlen.” Stefan Volck erhält das Mikro zurück und kennt erfolgreiche Bezahlangebote: “Es gibt durchaus noch Angebote, bei dem die Nutzer am Ende etwas zahlen und das auch gerne tun.”
Dirk Martens übernimmt wieder: “In Deutschland ist die Bereitschaft gleich null, auch für gute Inhalte etwas zu bezahlen.” Stefan Volck widerspricht dem mit der Möglichkeit für Paid Content, wenn man die richtige Zielgruppe finde.
Dr. Rainer Grobbel hält innovative Werbeformen für die weiterhin beste Möglichkeit, in Deutschland mit dem Internet Geld zu verdienen.

Es gibt doch bereits Angebote, die nur gegen Bezahlung im Web zu sehen sind. Beispiel sportdigital.tv mit der Handballbundesliga. Das widerspricht der Aussage von Dirk Martens:
“In Deutschland ist die Bereitschaft gleich null, auch für gute Inhalte etwas zu bezahlen.”
Wurde denn auch etwas konkreter über diesen “US-Trend” gesprochen? Reden wir hier über Verlage wie etwa die NYT? Oder andere Anbieter? Aus meinem Nutzungsverhalten sehe ich eher, dass gerade auch in den USA öfter mal etwas im Internet kostenlos hergegeben wird. Ich denke da etwa an Jon Stewarts “Daily Show” oder auch “South Park”.