Apr 24

Bühne frei für die erste Podiumsdiskussion. Die Teilnehmer sind Dirk Martens, Geschäftsführer von House of Research, Antonius Klees, Geschäftsführer von active value, Peter Giesecke, Geschäftsführer von Pocketbrain.de, Dr. Stefan Volck von der Deutschen Telekom und Rainer Grobbel von Lycos Europe.

Dr. Stefan Volck hält das Timing für wichtig: “Es gab schon in der ersten Dotcom-Phase viele gute Ideen, die aber leider gefloppt sind, und die jetzt wieder auftauchen. Der Kleinanzeigenmarkt ist zusammengebrochen und neue Werbeformen und Kooperationsmodelle entstehen. Vieles davon ist Trial and Error, muss erprobt werden und geht vielleicht schief.”

Peter Giesecke nennt die Vorteile, Nur-Web-Inhalte im Web einzuführen: “Man kann auf das Vertriebsnetz verzichten, man kann mit deutlich weniger Aufwand innovative Ideen publizieren ohne auf Bahnhofskioske angewiesen zu sein.”

Rainer Grobbel sieht immer noch eine Trennung zwischen Profi- und Amateurangeboten und Antonius Klees findet diese Trennung gar nicht so schlecht: “Web 2.0 heißt nicht immer User-Generated Content. Die Nutzer schreiben gar nicht so viel, wie man sich das immer vorstellt. Als Marke will ich unter Umständen auch gar nicht, dass jeder etwas dazu reinschreibt. Gute Inhalte müssen von Profis gemacht werden.”

2 Kommentare to “Ist eine Trennung zwischen Profi- und Amateurcontent gewollt?”

  1. Alexx sagt:

    “Gute Inhalte müssen von Profis gemacht werden.”

    Frage: Wer entscheidet denn ob der Content gut oder schlecht ist? Wer entscheidet zwischen Profi und “Amateur”?

  2. FRESH INFO +++ sagt:

    Sorry Alexx. Hab deinen Kommentar ein wenig zu spät gesehen, als die Diskussion schon bei einem anderen Thema war. Ich hab mir die Frage aber notiert und werd sie gleich an die Moderatoren weiterreichen, weil sie auch ganz gut zur zweiten Podiumsdiskussion passt.

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