“Medienunternehmen müssen ihre Inhalte ins Netz bringen”
In seinem Contra-Vortrag benennt Dr. Stefan Volck von der Deutschen Telekom gegensätzliche Beispiele für die Vernetzung von Print- und Online: Brockhaus geht den Weg ins Netz; Teile der Online-Enzyklopädie Wikipedia wird es hingegen in Kooperation mit Bertelsmann bald auch in einer Offline-Version geben. Traditionelle Medienunternehmen, die sich früh in den Medienmarkt aufgemacht haben, wie RTL, haben jetzt einen guten Stand in der Rangliste der Webcontent-Angebote. Die Strategien für das Netz ist bei den großen Verlagen sehr unterschiedlich.
“Die Krise des Verlagswesens ist nicht der Verlust des Publikums. Es ist das Ende der Verbindung zwischen Nachrichten und Werbung”, so Volck. “Werbung wandert aber nicht so schnell ins Internet wie die Konsumenten.” Wichtig sei, die Nutzer in der analogen Welt abzuholen und sie mitzunehmen in die digitale Welt.
Volck schlägt für die etablierten Medienunternehmen verschiedene Geschäftswege vor, um ihren Inhalt ins Internet zu bringen: “Kooperationen zwischen Service-Angeboten und Infrastrukturanbietern finden sehr stark statt und sie sind das Ziel.”



