Webnutzer suchen den roten Faden

24. April 2008

Bunt gemischte Themen auf der Podiumsdiskussion. Frage aus dem Publikum: “Facebook investiert 200 Millionen US-Dollar direkt in die Technik. Gibt es auch deutsche Unternehmen, die so etwas machen würden und warum nicht?”

Die Teilnehmer der Runde lächeln ein wenig resignierend. Dr. Stefan Volck hält den deutschen Markt hier für schwierig. “Nationale Märkte haben noch einen gewissen Abschottungseffekt. Die Frage ist, wie Angebote aus den USA auf den nationalen Markt adaptierbar sind.”

Woran hält man sich fest, wie vertrauensvoll sind die Nachrichtenquellen im Web, wer bietet die Übersicht?, fragt Moderatorin Doris Hammerschmidt. Dirk Martens: “Die Leute suchen einen roten Faden. Die Mehrheit der Konsumenten ist über 30 und damit anders sozialisiert worden. Man sucht ein wenig Bequemlichkeit und Berieselung, aber auch journalistische Kompetenz.”

Peter Giesecke sieht den Vorteil kleiner Online-Magazinen in der Nische: “Mit einem kleinen Team kann man natürlich nicht gegen große Angebote wie Spiegel ankommen. Aber man kann sich einen eigenen Markt erschaffen und darin sehr erfolgreich sein.”

Antonius Klees erwartet eine Renaissance des Social Bookmarkings.

 

  
  1. Stimme Peter Giesecke zu. Und es gibt bereits solche Angebote die Nischen ausnutzen.

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